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03.02.2016

Schau nicht weg - STOP FOLTER

Zum Abschluss der globalen STOP Folter Kampagne von Amnesty International waren wir mit einem Stand auf dem Unicampus Westend vertreten, um noch einmal auf den weltweiten Einsatz von Folter aufmerksam zu machen.
Hierbei haben wir erneut Unterschriften zur Aufklärung des Verschwindens der 43 Studenten in Iguala, Mexiko gesammelt. Außerdem hatten wir eine weitere Petition zum Themenschwerpunktland Mexiko dabei, die die Freilassung der in Polizei-Gewahrsam gefolterten und vergewaltigten Yecenia Armenta fordert. Auch unter den in Deutschland lebenden Flüchtlingen befinden sich viele Menschen, die Opfer von Folter und Gewalt wurden. Deshalb hat Amnesty International im Rahmen der STOP Folter Kampagne auch eine Petition an die Bundesregierung gerichtet, die die angemessene medizinische und psychologische Behandlung von durch Folter traumatisierten Flüchtlingen fordert.

Trotz bestehender Anti-Folter Gesetze, gibt es in vielen Ländern kaum Schutzmaßnahmen gegen Folter. Rund 30 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Folterrechtskonvention, hat Amnesty in den letzten Jahren aus 141 Ländern Berichte über Folter erhalten. Eine von Amnesty durchgeführte weltweite Umfrage aus dem Jahr 2014 zeigte zudem, dass 44% der Befragten in 21 Ländern befürchten im Falle einer Festnahme gefoltert zu werden (Umfrage).
In den letzten zwei Jahren haben auch wir im Rahmen der globalen Kampagne verschiedene Aktionen durchgeführt und konnten unter anderem viele Menschen für Fotos mit den STOP-Folter Augenbinden gewinnen. Diese Fotos, sowie ein Video, indem Folteropfer selbst über die Taten berichten, haben wir an unserem Stand gezeigt. Insgesamt konnten wir zahlreiche Unterschriften von Menschen sammeln, die sich mit uns für die Opfer von Folter einsetzen wollen.
Franzi

Amnesty Bericht zum Thema Folter